5 Wirkungen von gelungenem Feedback

 

 

 

Stellen Sie sich vor, ein Mitarbeiter in Ihrem Team stört durch sein Verhalten die gesamte Gruppe: Statt wie die anderen sich für die gemeinsamen Ziele zu engagieren, versucht er jeden Tag eine ruhige Kugel zu schieben.

 

Stellen Sie sich vor, was passiert, wenn Sie diesem Mitarbeiter Feedback zu seinem Verhalten geben und er darauf hin sein Verhalten ändert.

 

 

1. Feedback löst Spannungen im Team

Die Atmosphäre im Team entspannt sich, wenn Ihr Mitarbeiter sein Fehlverhalten abstellt und sich künftig mehr einbringt. Die Kollegen warten nicht mehr gespannt darauf, wann er die nächste Ausrede erfindet.  Sie haben mit Ihrem Gespräch eine Fehlentwicklung korrigiert. Je früher das passiert, umso besser ist es für alle Beteiligten.

 

2. Feedback hebt Leistungsblockaden auf

Das, was blockiert, sollten Sie thematisieren. In dem Maße, wie der Kollege sein Verhalten reflektiert und ändert, schwindet im Team der Widerstand gegen ihn. Damit gehen bei allen Teammitgliedern die Leistungsblockaden zurück. Die Mitarbeiter im Team fühlen sich nicht mehr vom Verhalten des Mitarbeiters genervt, sondern können sich wieder gut auf ihre Arbeit und ihre Ziele konzentrieren und auch mit ihm zusammen arbeiten.  

 

3. Feedback setzt Kreativität frei

Indem sich die Mitarbeiter jetzt nicht mehr von dem unkollegialen Verhalten gestört fühlen, können sie ihm besser zuhören und die guten Ansätze in seinen Beiträgen wahrnehmen und anerkennen. Möglicherweise ergeben sich im Team Diskussionen, die zu neuen Ideen oder Lösungen führen.

 

4. Feedback stärkt die Führungskraft

Sie als Führungskraft profitieren ganz besonders: Ihre Autorität im Team wird gestärkt, Sie machen die positive Erfahrung, dass es sich wirklich lohnt, den „inneren Schweinehund“ zu bekämpfen und frühzeitig Feedback zu geben. Wenn Sie erneut Probleme im Verhalten oder der Leistung Ihrer Mitarbeiter bemerken, wird Ihr innerer Widerstand ein Stückchen kleiner sein.

 

5. Feedback löst Motivation aus

Gelungenes Feedback kann bei allen Beteiligten – der Führungskraft, dem Mitarbeiter und den übrigen Teammitgliedern - Motivation auslösen.

 

Alle haben erlebt, dass unangemessenes Verhalten nicht unkommentiert bleibt. Die Teammitglieder reflektieren vielleicht auch das eigene Verhalten und ändern es.  Zumindest kurzfristig gehen alle etwas bewusster vor und aufmerksamer miteinander um. 

Herzliche Erkenntnisse wünscht

 die Coach Renate Achtsnit

 

 

             … neue Tipps demnächst …

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