Konflikte lösen - je früher, desto besser!

 

... mal wurde aus einer Mücke ein Elefant, mal war es einfach ein Tropfen zu viel.

Konflikte entstehen, meist unbemerkt, dann geduldet und am Ende – wenn man nicht aufpasst – führen Sie zum großen Crash, in dem meist mehr als Porzellan zerbrochen wird.

 

Wir wissen es alle aus Trainings, Seminaren und dem eigenen Erfahrungsschatz: Je früher Sie einen Konflikt versuchen aufzulösen, desto einfacher.

 

Doch was passiert, wenn Sie diesen Zeitpunkt verpasst haben, vielleicht weil eine wichtige Angelegenheit Ihre Aufmerksamkeit gefesselt hat, oder weil Sie angenommen haben, die Streithähne würden selbst eine Lösung finden?

 

Eines steht fest: Aussitzen ist keine Alternative. Auch, wenn der Konflikt schon eskaliert ist, müssen Sie als Vorgesetzter eingreifen.

Konflikte entstehen nie aus heiterem Himmel, es gibt immer Konfliktauslöser: Vielleicht hat sich eine Auseinandersetzung in der Sache verselbstständigt, oder die Ursachen liegen im zwischenmenschlichen Bereich – zum Beispiel, weil sich die Mitarbeiter möglicherweise einfach nicht leiden können.

Lassen Sie sich nicht in Versuchung führen, einen Konflikt einfach zu ignorieren. Das ist im Moment vielleicht sehr bequem, macht aber alles nur noch schlimmer.

 

Gehen Sie aktiv mit Konflikten um und nutzen Sie diese 7 Werkzeuge:

 

1. Schnell reagieren: Wenn Sie Konflikte zu lange schwelen lassen, riskieren Sie, dass sie eskalieren.

    Greifen Sie lieber einmal zu früh ein, als zu spät.

2. Fair handeln: Setzen Sie Ihre Mitarbeiter ins Bild. Machen Sie Ihre Entscheidungen transparent und                  nachvollziehbar. Halten Sie keine Informationen zurück.

3. Emotion und Sache trennen: Unterscheiden Sie die emotionale und sachliche Ebene eines Konflikts.                Trennen Sie zwischen Aufgabe und Person.

4. Zuhören und beobachten: Um im Konfliktfall zu Lösungen zu verhelfen, sollten Sie wissen, worum es geht.      Machen Sie sich selbst ein Bild, beobachten Sie und notieren Sie sich wichtige Vorkommnisse.

    Hören Sie aktiv zu. Zeigen Sie Ihrem Gegenüber aktiv „Ich nehme Dich ernst. Ich interessiere mich.“ Damit      schaffen Sie automatisch eine positive Atmosphäre.

5. Einwände behandeln: Betrachten Sie Einwände nicht als Bremsklotz oder gar als persönlichen Angriff,            sondern als Herausforderung. Wenn jemanden etwas egal ist, wird er sich auch nicht damit                              auseinandersetzen und Bedenken anmelden.

6. Gespräch vereinbaren: Handeln Sie nicht spontan, sondern überlegt. Führen Sie ein 4-Augen-Gespräch in      Ihrem Büro.

7. Konkret formulieren: Sie helfen den Konfliktteilnehmern nicht, wenn Sie um den heißen Brei reden.                  Sprechen Sie das Thema klar an. Lassen Sie die Kontrahenten zu Wort kommen und ihre Sicht der Dinge        darstellen.

 

Wichtig für jeden Konflikt: Vermitteln Sie nur. Lassen Sie die Streithähne selbst eine Lösung finden.

 

Herzliche Erkenntnisse wünscht

 die Coach Renate Achtsnit

 

 

             … neue Tipps demnächst …

Kommentar schreiben

Kommentare: 0